Firmen Geschichte

Die Coburger Kloßküche...

...wurde Anno 1977 als Familienbetrieb von Diethard und Eva Brödenfeld gegründet und ist seit dem ein Begriff in der Residenzstadt.

Kern der Idee war die Herstellung von Kloßteig bestehend einzig und allein aus Kartoffeln, Salz und Wasser. Bereits 1976 begab man sich auf die Suche nach einer geeigneten Lokalität. Offeriert wurden die Geschäftsräume einer ehemaligen Metzgerei und nur ein paar 100 Meter vom Coburger Stadtzentrum entfernt. Der Wunsch eines idealen Standortes als Produktionsbetrieb ging in Erfüllung. Parallel hatte Diethard Brödenfeld noch einen Schankbetrieb und eine Speisegaststätte zu unterhalten. Diese beiden Geschäfte wurden nach und nach aufgegeben, als die Beliebtheit und so auch die Auslastung der Kloßküche quasi explodierte.

Obwohl inzwischen viele Prozesse automatisiert sind ist die Herstellung noch immer ein "Knochenjob". Allerdings nicht mehr ganz so anstrengend wie in den ersten Jahren. Es wurde probiert, experimentiert und getestet bis das optimale Rezept des "Coburger Rutschers" erschaffen war. Am Anfang wurde noch jede Kartoffel von Hand geschält und verlesen. Eine professionelle Kartoffelschälmaschine war die erste heiß ersehnte Anschaffung, die eine enorme Erleichterung brachte. Bei vielen anderen mühseligen Arbeitsschritten musste jedoch noch improvisiert werden. Zum Beispiel wurde mit einer ausrangierten Wäscheschleuder den geriebenen Kartoffeln die Stärke entzogen. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte machte man sich die Arbeit schließlich immer etwas leichter, vor allem durch weitere Anschaffungen von fortschrittlichen Maschinen Vakuumiergeräte und Öfen.

Bereits in den ersten Jahren wurden zusätzlich zu dem Kloßteig auch komplette Sonntags-Gerichte ins Programm genommen. Rinder-Rouladen Schweinebraten und gebackene Gänsebrust waren schnell dermaßen beliebt,  daß sich jeden Sonntag vor der Küche eine lange Schlange bildete - schon immer waren die Kunden versessen auf unsere kulinarischen Angebote. Sogar Touristen aus Übersee ließen sich den Kloßteig in ferne Länder schicken. Schließlich wurden Supermärkte und hiesige Gastronomiebetriebe auf den Coburger Kloßteig aufmerksam und ließen reichlich von dem gefragten Teig anliefern.

Heute haben wir Kapazitäten um Veranstaltungen mit 1.500 - 2.000 Essen zu beliefern. Daher ist bis zum heutigen Tag der "Run" auf die Speisen und die Beliebtheit des Kloßteiges ungebrochen.

Das Stammteam der Coburger Kloßküche besteht heute aus Marion Brödenfeld, Horst Winter und einigen freien Mitarbeitern.

Am 13. Dezember 2016 verstarb mein Mann und Firmenmitbegründer Diethard Brödenfeld.